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Kürzlich fand die Auflösung der Agrargemeinschaft Raxendorf statt.
Mitte April wurde die Agrargemeinschaft Raxendorf aufgelöst. Grund einer Agrargemeinschaft war ursprünglich die gemeinsame Bewirtschaftung von Weide- und Waldflächen eines Dorfes. Bei der Erstellung des öffentlichen Grundbuches wurden diese Flächen als Gemeindebesitz ausgewiesen.
1929 stellten die Besitzer der sogenannten 22 Urhäuser (sie bestehen schon seit mehr als 250 Jahren) den Antrag zur Bildung einer Agrargemeinschaft, damit ihnen die alleinige Bewirtschaftung zusteht. Bedingt durch den Weltkrieg und anderen Problemen konnte diese Grundteilung mit der Gemeinde erst 1966 abgeschlossen werden. Somit war gesichert, dass die Bauern den gemeinschaftlichen Wald weiterhin bewirtschaften konnten.
Doch genau diese gemeinsame Bewirtschaftung stellte die Mitglieder im Laufe der Jahre immer vor größeren Herausforderungen, sodass man sich im Zuge der Flurbereinigung und der Kommassierung entschloss, den gemeinsamen Waldbesitz auf die einzelnen Anteilseigner aufzuteilen. Im Rahmen der letzten Agrarsitzung in der Festhalle Stadler in Raxendorf löste man nun die Gemeinschaft unter der Obmannschaft von Franz Kranzer (er löste 2001 Johann Zainzinger als Obmann ab) und Herbert Stadler als seinen Stellvertreter nun offiziell auf.