Starke Hitzebelastung in den nächsten Tagen erwartet

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Laut Landeswarnzentrale NÖ und der Aussendung der Geosphere Austria wird ab 26.6.2026 in Niederösterreich weiträumig mit einer sehr starken bzw. starken Hitzebelastung zu rechnen sein.


Für die Bezirke Korneuburg, Hollabrunn, Mistelbach und Amstetten werden die Kriterien für eine „sehr starke Hitzebelastung“ (Warnstufe 4 von 4, rot) erreicht – eine Situation, die seit Bestehen des Hitzewarnsystems noch nicht vorgekommen ist. Auch in weiteren Bezirken in Niederösterreich werden die Kriterien für eine starke Hitzebelastung (Warnstufe 3, orange) erreicht. Auch für den Bezirk Melk werden die Kriterien für eine starke Hitzebelastung erreicht. 


Land NÖ aktiviert Hitzewarnsystem 

Aufgrund der prognostizierten anhaltend hohen Temperaturen wird das NÖ Hitzewarnsystem aktiviert. Krankenhäuser, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen sowie weitere Organisationen sind aufgerufen, ihre internen Hitzeschutz- und Maßnahmenpläne umzusetzen.

„Eine Hitzewelle darf keinesfalls unterschätzt werden. Hohe Temperaturen stellen eine ernst zu nehmende Belastung für den menschlichen Organismus dar. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen, aufeinander zu achten und die empfohlenen Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen“, betont Gesundheitslandesrätin Eva Prischl.

Die Auswirkungen von Hitzeperioden nehmen auch in Niederösterreich spürbar zu. Die Zahl der Hitzetage hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht und in manchen Regionen sogar verdreifacht. Um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden, werden insbesondere eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, leichte Kost, luftige Kleidung, die Vermeidung von schwerer Arbeit oder körperlicher Betätigung im Freien wie auch der Aufenthalt im Schatten, vor allem während der Mittagszeit, empfohlen.

„Das Hitzerisiko hängt in hohem Maße von der individuellen Veranlagung, Vorerkrankungen und dem individuellen Verhalten ab. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Personen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen. Deshalb ist es wichtig, die Hitzewarnung zu beachten und rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen“, so Prischl abschließend.




25.06.2026