Trockenzeiten: Wasser im Garten halten

Mulchen


Sommerhitze und längere Trockenzeiten stellen Gartenfans zunehmend vor Herausforderungen. Neben ausbleibendem Regen verdunstet auch immer mehr Wasser. In den vergangenen 30 Jahren hat die jährliche Verdunstungsmenge in Österreich um rund 17 Prozent zugenommen – Tendenz steigend. Sauberes Wasser ist in weiten Teilen der Welt keine selbstverständliche Ressource. Umso wichtiger ist ein sorgsamer Umgang damit. Wer Regenwasser sammelt und den Boden vor dem Austrocknen durch Mulchen oder Hacken schützt, hilft nicht nur den Pflanzen, sondern spart auch kostbares Trinkwasser. Möglichkeiten, um Wasser im Garten zu halten, gibt es viele. Mit Regentonnen und Zisternen lässt sich wertvolles Niederschlagswasser sammeln. Über Gründächer, Regenbeete und Wege mit breiten Fugen kann Wasser vor Ort versickern, anstatt über den Kanal verloren zu gehen. Beete und Töpfe zu mulchen, also den Boden rund um die Pflanzen abzudecken, ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Verdunstung vorzubeugen. Wird dünn mit Rasenschnitt, Holzhäcksel, Heu, Schaf- oder Alpakawolle gemulcht, freuen sich auch Regenwurm & Co. Sie setzen das Material um, wodurch Fruchtbarkeit und Wasserhaltefähigkeit des Bodens zunehmen. Auf leerstehenden Beeten lohnt es sich zudem, Gründüngung anzubauen. Auch innovative, wasserspeichernde Produkte aus natürlichen Materialien wie Holzfasern, Cellulose, Schaf- oder Alpakawolle sind sehr hilfreich, um Feuchtigkeit im Boden zu halten.

Tipp: Unter www.naturimgarten.at/guetesiegel finden Sie in den Rubriken „Bodenhilfsstoffe“ und „Mulchen“ eine Auswahl an zertifizierten Produkten für den Naturgarten. Das Team vom „Natur im Garten“ Telefon berät zudem gerne bei allen Gartenfragen: 02742 / 74 333 bzw. gartentelefon@naturimgarten.at


Video: Mulchmaterialien im Garten
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Regenwasser sammeln und clever nutzen
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Vortrag: Gärten klimafit machen
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06.08.2026