Dem Ort Raehsdorf -„Dorf am steinigen Gelände“ sind seit dem Jahre 1263 außergewöhnliche Privilegien bezeugt: Freigericht, freie Jagd und Fischerei, Maut- Robot- und Zehentfreiheit. Eine Sage bringt diese Freiheiten mit der Rettung des Babenbergerherzogs Friedrich II. durch die Raxendorfer in Zusammenhang, die ihn nach der Schlacht beim „Toten Mann“ in Afterbach in einem Stall, tags darauf für längere Zeit in einer Höhle („Kaiserhöhle“) am Raxenberg verborgen hatten. Kaiser Friedrich III. 1459 und Maria Theresia 1755 bestätigten noch die Vorrechte, durch Josef II wurden jedoch den Raxendorfer „Freibauern“ diese entzogen.
Die heutige Gemeinde entstand 1969 aus dem Zusammenschluss der fünf Gemeinden Raxendorf, Mannersdorf, Troibetsberg, Neudorf und Zeining. Diese Verbindung feierten wir ein halbes Jahrhundert später - im Sommer 2019 - im Rahmen eines großen Jubiläumsfestes mit eigens geschriebenem Theaterstück.